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Tanz- und Ausdruckstherapie


Eine Gruppengröße von acht bis maximal zehn Teilnehmern sollte aus organisatorischen Gründen, aber auch unter therapeutischem Aspekt nicht überschritten werden. Für die Teilnahme an der Tanztherapie ist keinerlei tänzerische Vorbildung erforderlich. Sie setzt auf Einsicht durch sinnliches Erleben. Der Körper mit seinen alltäglichen Bewegungsmustern, seiner natürlichen Ausdrucks- und Gebärdensprache ist der „Ort des Geschehens“. Zudem ermöglicht das nonverbale Erleben jedermann den Zugang zu seinen Ressourcen, ungeachtet seines Bildungsniveaus oder ausgebildeter kognitiver Fähigkeiten. Die tanztherapeutische Arbeit ermöglicht es, emotionale Befindlichkeiten bewusst zu machen. Auch verschüttete oder verborgene Aspekte können zutage treten, sodass eine weiterführende Arbeit damit stattfinden kann. Weiterhin kann Tanztherapie zu einem körperlichen Spannungsabbau ebenso wie zu einer seelischen Entlastung beitragen. So, wie sie die Stabilisierung eines Ich-Bewusstseins unterstützt, leistet die Gruppenarbeit einen Beitrag zu gegenseitiger Achtsamkeit und fördert das Bewusstsein von Toleranz und sozialem Miteinander. Im Verein für Sozialpsychiatrie orientiert sich die Tanztherapie an den Bedürfnissen der Klienten. Sie wird von qualifiziertem Personal durchgeführt.